richtiges verhalten am berg wandern
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Richtiges Verhalten am Berg

Wandern von A bis Z

Bergwandern in Salzburg in ernsten Situationen

  • Wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, der Weg zu schwierig wird oder in schlechtem Zustand ist, umkehren. Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vernunft.
  • Tritt ein Unfall ein, Ruhe bewahren. Sollte man sich selbst leicht helfen können, durch Handy, Rufen, Lichtzeichen oder Winken mit großen Kleidungsstücken versuchen, Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter ist in der Regel am Unfallort zu belassen und darf niemals alleine gelassen werden.

Planung & Ausrüstung Fürs Wandern in Salzburg

Vor jeder Tour die Bergerfahrung und körperliche Eignung aller Teilnehmer – auch Kinder – prüfen. Bergwandern verlangt oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Genaue Planung an Hand von Tourenbeschreibungen und Landkarten. Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger, zum Beispiel Hüttenwirte, können dabei entscheidend helfen.

Auf die entsprechende Ausrüstung und Bekleidung achten: Vor allem feste hohe Schuhe mit griffiger Sohle sowie Regen- und Kälteschutz sind sehr wichtig.

Vor dem Aufbruch Weg und Ziel der Tour sowie der voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr dem Hüttenwirt bzw. Hotelier oder Freunden bekannt geben.

  • Gutes Schuhwerk
  • Regenschutz
  • Schweißsaugende Wäsche
  • Leichte Hose
  • Wandersocken
  • Wanderschuhe
  • Kopfbedeckung
  • Augenschutz
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Rucksack (Trageriemen gepolstert, Rücken belüftet)
  • Verbandszeug
  • Müsliriegel, Getränke
  • Wanderstock
  • Das Tempo den schwächsten Mitgliedern der Gruppe anpassen. Speziell zu Beginn der Tour ist auf langsames Gehen zu achten. Unbedingt andere Teilnehmer beobachten, damit Erschöpfung rechtzeitig erkannt werden kann.
  • Markierte Wege nicht verlassen. Große Vorsicht beim Begehen von steilen Grashängen, vor allem bei Nässe. Besonders gefährlich ist das Überqueren von steilen Schneefeldern bzw. Gletschern.
  • Keine Steine abtreten (Verletzungsgefahr für andere Bergwanderer). Steinschlaggefährdete Stellen einzeln, rasch und ohne anzuhalten passieren.

Sicher unterwegs auf Salzburgs Wanderwege

Immer wieder liest man von Menschen, die sich am Berg unüberlegt in Gefahr bringen. Weil sie ungeeignete Schuhe tragen, wichtige Ausrüstungsteile wie Regen-, Kälte- oder Sonnenschutz vergessen haben, ihre Kondition überschätzen oder weil sie nicht auf den Wetterbericht geachtet haben.

Sicheres Wandern braucht Vorinformation und Vorbereitung. Beachten Sie bitte die Regeln für richtiges Verhalten in den Bergen. Denn Ihre Sicherheit liegt uns sehr am Herzen. Und vergessen Sie nicht: Während der Tour ausgiebig trinken!

  • Abfälle ins Tal mitnehmen. Tier- und Pflanzenwelt schonen.
  • Verhalten mit Tieren auf den Almen: Kühe, Kälber, Schafe, Pferde usw. nicht reizen, sondern sich „ganz normal“ verhalten und keine Angst zeigen. Wege auf Almweiden nicht verlassen und Tiere mit großem Abstand umgehen.
  • Hunde unbedingt an der Leine führen. Der Hund darf keinesfalls auf die Weidetiere losjagen, besonders Mutterkühe bangen um ihre Kälber. Sollte allerdings ein Weidetier den Hund attackieren, diesen zum eigenen Schutz einfach laufen lassen.

Notrufnummern
Alpiner Notruf: 140
Internationaler Notruf: 112

Orientierung für alle Wanderwege in Salzburg

Gekennzeichnet ist der gesamte Streckenverlauf mit dem Symbol des Enzians.

Fast 90 Prozent der Strecke verlaufen in einer Seehöhe von 1.000 bis 2.000 Metern. Zwar geht der Weg durch fast alle Pongauer Gemeindegebiete, allerdings führt er insgesamt nur zehnmal direkt durch ein Ortszentrum. Und das auch nur dann, wenn der Wegverlauf von der linken auf die rechte Talseite wechselt. Dadurch sind die zehn Orte – Bad Gastein, Hüttschlag, Kleinarl, Flachau, Forstau, Radstadt, Filzmoos, St. Martin am Tennengebirge, Pfarrwerfen und Lend – aber auch ideale Punkte, um in den Almenweg „einzusteigen“.

Wer es gemütlicher angehen lassen möchte, kann von jedem Pongauer Ort aus kleinere Teilstücke des Salzburger Almenwegs entdecken. Besonders empfehlenswert sind aber mehrtägige Wanderungen, bei denen man die Gelegenheit nützt, einmal auf einer Almhütte zu übernachten. Und selbst, wenn die Beine nach einer erholsamen Hütten-Nacht noch schwer von den Anstiegen des Vortags sind, so macht der Anblick des Sonnenaufgangs über den Gipfeln alle Mühen vergessen. Und es kann weiter gehen zu neuen Gipfelerlebnissen und Hochgefühlen.

Alpinschulen und Bergführer in Salzburg

Im SalzburgerLand gibt es zahlreiche Alpinschulen, die Wander- und Kletterkurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Kinder anbieten sowie Kletter-, Wander- und Hochtourenwochen organisieren.

Spezielle Programme für Reisegruppen, Kinder oder Senioren gibt es meist auf Anfrage.

Angeboten werden auch Trendsportarten wie Canyoning oder Rafting.

Nähere Informationen erhalten Sie bei den einzelnen Orten.

Infoblatt Klettern
Infoblatt Naturlehrwege